» Vorverkaufsstellen für Konzertkarten «
Museum im Zeughaus, Vechta · Mittwoch, 25. Januar 2012 · 20:00 Uhr
Gitarren-Duo
Die beiden Gitarristen Fritz Knipper und Gunnar Greszik laden in ihrem Programm „Von Bach bis Bowie“ zu einer Reise durch die musikalische Landschaft ein und präsentieren sich mit virtuosem Gitarrenspiel, bewegendem Gesang und humorvoller Moderation.
Musik, die aus der Seele kommt und die Herzen berührt, wie die Musiker es selbst es fomulieren – sehr leise, aber dennoch temporeich und energiegeladen.
Bekannte Hits wie „What A Wonderful World“ von Louis Armstrong oder Popsongs von David Bowie, sowie eigene Bearbeitungen und Interpretationen klassischer Musik, welche sie mit Standards aus Jazz, Klassik, Pop, Latin und Boogie-Woogie kombinieren, versprechen einen bunten musikalischen Cocktail der beiden Musiker, die mit ihren individuellen Temperamenten in einem produktivem Spannungsverhältnis zueinander stehen. Der gebürtige Vechtaer Fritz Knipper, Dozent an der Uni Oldenburg, ist ein klassisch orientierter Musiker, während sich sein Duo-Partner Gunnar Greszik, am Oldenburger Staatstheater tätig, von Folk, Rock und Jazz inspirieren lässt.
» Gitarren-Duo «
Museum im Zeughaus · Mi, 25. Januar 2012 · 20:00 Uhr
Eintritt: 8,– € / Ermäßigt: 4,– €
Rathausfoyer Vechta · Mittwoch, 27. April 2012 · 20:00 Uhr
Liederabend · Angelika Czabán
Ein besonderes Musikereignis mit Gästen aus Jászberény, der ungarischen Partnerstadt von Vechta, findet im April im Rathausfoyer Vechta statt. Die ungarische Sängerin Angelika Czabán, die aus der Nähe von Jászberény stammt und in ihrer Heimat sehr bekannt ist, wird einen Liederabend mit Werken von Claude Debussy, Zoltan Kodály und Samuel Barber geben.
Am Flügel begleitet sie Prof. Wolfgang Mechsner von der Universität Vechta, sowie von András Bernhardt (Horn) aus Jászberény.
Angelika Czabán studierte Gesang in Budapest. Im Jahr 2000 erhielt sie vom Debrecen Konservatorium der Franz Liszt Musikakademie ihr Diplom als Kammermusik- und Solosängerin.
Von 2000 – 2004 gehörte Czabán dem Nationalen Chor von Budapest als Solistin an. Ihr Repertoire umfasst Oratorien, Kantaten sowie geistliche und weltliche Werke, zudem eine Vielzahl an Opern und Operetten. Sie hat an CD-, Radio- und TV-Aufnahmen mitgewirkt und arbeitet regelmäßig als Konzertsängerin, u.a. für die ungarische Nationalphilharmonie und das ungarische Radio-Sinfonieorchester.
Wolfgang Mechsner ist ein vielseitiger Musiker. Er ist erfahrener Kammermusikpartner und Liedbegleiter im klassischen Genre und hat sich zudem intensiv mit Jazzmusik beschäftigt.
Mechsner absolvierte ein Klavier- und Instrumentalpädagogikstudium am Institut Münster der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold; hinzu kamen Studien in Hamburg.
Nach zwei Jahren hauptamtlicher Tätigkeit am Städtischen Konservatorium Osnabrück trat er 1985 eine Stelle als Dozent an der Universität Vechta an, wo er 2008 zum Professor ernannt wurde.
Mechsner konzertiert im In- und Ausland, so zuletzt 2010 in den USA, wo er zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke des amerikanischen Komponisten Daniel Courney aufführte und aufnahm.
» Liederabend «
Rathausfoyer Vechta · Mi, 27. April 2012 · 20:00 Uhr
Eintritt: 10,– € / Ermäßigt: 7,– €
Aula der Universität Vechta · Mittwoch, 09. Mai 2012 · 20:00 Uhr
Concerto Recitativo
„… und schnurren vor Gemütlichkeit“
Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer
Der Klang einer tragischen Liebe
Von Annette Kristina Banse und Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse.
Klaviermusik von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven (Sonate c-Moll op. 111). Tomomi Okumura, Klavier.
Das Concerto Recitativo erklärt nicht.
Vielmehr lässt es das Publikum teilhaben an einem geschlossenen System aus Texten und Musik, indem es Geschichte in Form von Geschichten erzählt.
Thema dieses Konzertes, welches seine Initiatoren innerhalb des sehr erfolgreichen Konzertformats CONCERTO RECITATIVO präsentieren, sind die Briefe Dietrich Bonhoeffers an Maria von Wedemeyer. Beinahe wäre der große Theologe ein großer Pianist geworden. Deswegen hat ihn seine Liebe zur Musik bis ans gewaltsame Ende nie verlassen.
Annette Kristina Banse und Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse
Verlassen hat ihn auch nicht seine Braut Maria von Wedemeyer während Bonhoeffers Jahren im Gefängnis. Man lasse sich diese schimmernde und herzrührende Liebesgeschichte aus ganz finsteren Zeiten erzählen als Paradoxon des Geborgenseins in einer engen Zelle.
» Concerto Recitativo «
Aula der Universität · Mi, 9. Mai 2012 · 20:00 Uhr
Eintritt: 12,– € / Ermäßigt: 6,– €
Aula der Universität Vechta · Mittwoch, 14. November 2012 · 20:00 Uhr
Klarinettenquintett
„Harvard of the South“, so nennt man die Duke University, die mit nahezu 13.000 Studenten das kleine Städtchen Durham in North Carolina (USA) bevölkert. An dieser Universität gründete der Geiger Girogio Ciompi Anfang der Sechziger das Ciompi Quartet, dass sich bald bald als bedeutendes Streichquartett an der Universität als Quartet in Residence an der Duke University etablieren konnte. Mittlerweile führen neue Mitglieder – allesamt Professoren der Universität – die Tradition fort, in Konzerten und Workshops weltweit der Streichquartettmusik zur Geltung zur verhelfen.
Das Quartett mit Eric Pritchard und Hsiao-mei Ku an den Violinen, Jonathan Bagg an der Viola und Fred Raimi am Cello) wird im Konzert der Reihe ZEIT FÜR MUSIK mit dem amerikanischen Klarinettisten Allan Ware auftreten, ein Musiker, der Preisträger mehrerer internationaler Wettbwerbe ist und auf eine internationale Konzerttätigkeit zurückblicken kann.
Allan Ware und das Ciompi-Quartet
Musik jüdischer Komponisten steht auf dem Programm, darunter eines der bekanntesten romantischen Streichqartette: das Streichquartett f-Moll op. 80 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, jenes erschütternde Zeugnis seiner Verzweifelung über den Tod seiner Schwester Fanny Hensel. Mendelssohn starb bald nach der Vollendung dieses Quartetts.
Umrahmt wird dieses Werk von zwei Klarinettenquintetten, die beide den klezmertypischen Klang der Klarinette mit dem Sound des Streichquartetts verbinden: „Dreams and Prayers of Isaac the Blind“ von Osvaldo Golijov (geb. 1960), uraufgeführt 1994 beim Schleswig-Holstein Festival mit Giora Feidman und dem Cleveland Quartet. In diesem groß angelegten Werk, dem ein umfangreiches schriftliches Programm begefügt ist, geht es Golijov um eine Art Vertonung des jüdischen Selbstverständnisses, verkörpert durch die Figur des Issac.
Das zweite Klarinettenquintett ist von Paul Ben Haim (1897-1984), der als Paul Frankenburger in München geboren wurde und nach seiner Auswanderung nach Palästina 1933 diesen neuen Namen annahm. Der Komponist wurde eine der wichtigen Persönlichkeiten des israelischen Musiklebens und hatte hatte eine Schlüsselrolle in der Entwicklung eines spezifisch israelischen Nationalstils. Er vereinte europäische Einflüsse mit östlichen und orientalischen Elementen, ohne jedoch avantgardistische Tendenzen zu berücksichtigen.